Die Ultrafiltration – Neue und innovative Schutzmaßahmen

Bei der Ultrafiltration werden Keime und Bakterien mechanisch aus dem Wasser entfernt. Die Module bestehen aus gebündelten, an beiden Enden in Hüllrohre eingegossene, schlauchförmige Ultrafiltrations-Membranen.

Die Porenweite der Membran beträgt 0,01 bis 0,03 μm.

Um die Trennwirkung zu erreichen, wird das Wasser durch die Wandung der Membrankapillare nach außen gedrückt und dabei gefiltert. Durch das umgebende Hüllrohr des Moduls wird das Reinwasser aufgefangen und als bakterienfreies und virenarmes Wasser durch den seitlichen Anschluss zum Versorgungssystem geleitet.

Vorteile der Ultrafiltration

  • Hoher Sicherheitsfaktor
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Selbstreinigend
  • Keine Biomassenbildung
  • Keine Hautreizungen
  • Universell einsetzbar
  • Geringe Energiekosten
  • Zukunftweisend
  • Reduzierung der Betriebskosten
  • Keine Rückkontaminationen
  • Keine chemischen Zusatzstoffe

Funktion der Ultrafiltration

Die in den Ultrafiltrations-Modulen befindlichen Filter bestehen aus vielen gebündelten “Kapillar-Membranen” mit einer Porengröße von < 0,03 μm und basieren auf einen druckgetriebenen Ultrafiltrationsprozess. Das Wasser wird durch die im Modul befindlichen Filter (Einzelne Membranen-Kapillare) geführt und somit gereinigt. Schmutzpartikel, Bakterien, Legionellen usw. werden in den Filterkapillaren der Membranen aufgehalten und nach einer frei einstellbaren Spül-Schaltzeit anschließend in das mit angebundene Abwassersystem (Kanal) abgeführt. Auf diese Weise wird die abzuführende Wassermenge kontinuierlich geregelt, die Ablagerungen im Filter abgetrennt und ein kontinuierlicher Reinigungsprozess durchgeführt. Legionellen und Bakterien werden absolut zuverlässig aus dem Wasser herausgefiltert und organische Belastungen im Wasser somit erheblich verringert.

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